Den Wolken ganz nah fühlte man sich auf dem Jakobsweg in Spanien

Jakobsweg Teil 5 – Wandern durch Galizien

Galizien war und ist meine Lieblingsregion in Spanien. Umso mehr freute ich mich als ich die Grenze zu Galicia überquerte. Der letzte Teil soll bekanntlich der schwierigste sein. Für mich jedoch war das Ziel in greifbarer Nähe und ich konnte es kaum abwarten endlich in Santiago de Compostela anzukommen. Mein Körper schüttete täglich so viel Glücksgefühle aus, das mich nichts aufhalten konnte. Ich pilgerte von Dorf zu Dorf, Stadt zu Stadt und machte nur Pausen zum Essen, Schlafen und natürlich fotografieren. Ich erhöhte meine tägliche Wanderstrecke auf 40 Kilometer und mehr. Nur so konnte ich die 700 km in 19 Tagen schaffen.

Aus dem Pilgerweg wurde ein Marathon, zumindest für mich

Nur die harten kommen in den Garten…

Ich unterhielt mich hin und wieder mit meinen Mitreisenden, die mich nur mit Riesenaugen anschauten und den Kopf schüttelten. Müdigkeit verspührte ich keine. Dies lag wahrscheinlich daran, dass ich mich komplett auf das Abenteuer und die Natur eingelassen hatte. Die Natur war mein Zuhause, mein Zelt war mein Schutz und sorgte für ein bisschen Privatsphäre. Der Rucksack war jedoch mein einziges Problem. Die Tragegurte waren nach zwei Wochen intensiven Tragens bereits dünner geworden und aufgrund des Gewichtes, bekam ich so langsam Rückenschmerzen. 12 Kilogramm fühlten sich an wie 50 kg. Ich reduzierte das Gewicht auf das Minimum. Eine professionelle Spiegelreflex (Link) wiegt jedoch mit allem drum und dran trotzdem zwei Kilogramm. Das zweite Paar Schuhe hatte ich lange hinter mich gelassen und wanderte nur noch mit den Wanderschuhen. Für den geringen Preis hielten diese jedoch bis zum heutigen Tag. Blasenfrei kam ich zwar nicht davon, für den wechselnden Untergrund hatte ich einen guten Halt. Bis auf den Staub konnten den Schuhen nichts anhaben. Wasser blieb schön draussen, die Sohle schützte vor spitzigen Steinen und der Tragekomfort blieb erhalten.

Steinhaus einer Komune auf dem Jakobsweg
Ein Camp mitten in den Bergen
Stacheldraht umwickelt um einen Pfosten
Vergänglichkeit
Natur pur im Tal
Panorama ins Tal
Auf den Spuren der Pilgerer
Der Weg nach Oben
Schmaler Weg beim Aufstieg
Der schmale Weg
Panorama
Hochkantpanorama
Der Abstieg als Belohnung
Und dann kam der Abstieg
Blick auf den Gipfel eines Berges auf dem Jakobsweg
Gipfel eines Berges
Nicht ganz wolkenfrei war der Tag
Wolken
Pilgerweg
Pilgern auf dem Jakobsweg
Die wunderschöne Vegetation Galiziens
Facettenreiche Vegetation
Am Rande
Am Wegesrand waren Gräser und Sträucher in den unterschiedlichsten Farben
Gräser und Sträucher
Linien

Der Gipfelausblick ist der Höhepunkt einer Wanderung
Ausblick vom Gipfel
Wer hoch klettert muss irgendwann auch mal ins Tal runter
Der Abstieg ins Tal
Blauer Himmel und kleine Wolken als Kontrast zum saftigen grün der Landschaft
Panorama mit blauem Himmel
Den Wolken ganz nah fühlte man sich auf dem Jakobsweg in Spanien
Unter den Wolken

Die letzten Kilometer auf dem Jakobsweg

Die letzten 160 Kilometer waren angebrochen und in vier Tagen sollte ich Santiago de Compostela erreichen. Diese Tage fühlten sich an wie eine Woche. Wie es weiterging, könnt ihr im letzten Teil des Jakobsweges nachlesen. Vielen Dank das ihr so weit gelesen habt. Für Tipps und Anregungen könnt ihr mich gerne anschreiben. Vielleicht sieht man sich ja bei meinem nächsten Versuch, den Jakobsweg in einer Woche zu schaffen, natürlich mit dem Fahrrad…Hier geht es zum letzten Teil auf dem Jakobsweg.

 

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