Kurz nach dem Regen zog eine Nebelbank über dem Fluss auf

Wandern im Naturschutzgebiet Cheile Nerei Beusnita, Rumänien

Rumänien ist ein faszinierendes Land, zumindest was die Natur und die Landschaft angeht. Im Naturschutzgebiet Cheile Nerei-Beusnita gehört Wandern zum Volkssport. Gegen eine geringe Eintrittsgebühr von 5 Lei pro Person (umgerechnet 1,20 Euro) bekommt man Zugang zu vielen kleinen Naturwunder, wie z.B. Ochiul Beiului und dem Wasserfall Beusnita. Mit dem Auto kommt man ziemlich weit und kann dann auf einem Parkplatz, in der Nähe eines Zeltplatzes parken. Von dort aus ist es noch etwa ein Fußmarsch von etwa einer Stunde. Auf dem Weg zum Ochiul Beiului (Das Auge von Bei) kommt man an einem kleinereren Wasserfall (Cascada la Vaioaga) vorbei und kann ein paar Fotos schießen. Wirklich viele Touristen trifft man nicht, das liegt daran, dass die Einheimischen eher im Ausland Urlaub machen, als das eigene Land zu erkunden. Wandern ist jedoch, vor allem in den letzten Jahren im Kommen. Man trifft eher auf die Mittelschicht als auf den typischen Rumänen. Reisende aus Deutschland sind die meisten, denen man beim wandern begegnet.

Der See – Ochiul Beiului

Ochiul Beiului kann man nicht mit dem Bodensee o.ä. vergleichen. Er gleicht eher einer Pfütze und ist aus dem Wasserfall Beusnita entstanden, der wiederrum in ein Fluss mündet. Die frische Luft und die Feuchtigkeit erinnert eher an einen Dschungel oder dem Tropenwald. Immerhin nimmt der Umweltschutz zu. Man merkt die Zugehörigkeit zur Europäischen Union. Überall sind Schilder angebracht, die EU-Projekte zeigen. Das Geld verschwindet also nicht spurlos, sondern wird sinnvoll in die Natur investiert. Vielleicht steigt dadurch auch der Tourimus in dieses Land. Es ist längst nicht so, wie es oft in den Medien gezeigt wird. Die Menschen sind sehr freundlich, wenn auch zuerst etwas skeptisch. Ich kann jedem nur empfehlen, einmal nach Rumänien zu reisen und sich ein eigenes Bild zu machen.

Der See im Naturschutzgebiet
Ochiul Beiului im Naturschutzgebiet Cheile Nerei-Beusnita
Saftiges grün und ein tiefblau des Wassers zeigen den Ochiul Beiului
Schöne Farben am See

Der Wasserfall Beusnita

Vom Ochiul Beiului sind es nur noch Minuten bis zum Wasserfall Beusnita (Cascada Beusnita). Da es in den letzten Tagen wenig geregnet hat, war die Wassermenge nicht gerade üppig. Es floss lediglich hier und da etwas Wasser. Dafür konnte man in die kleinen Grotten rein und sich ein Blick von Innen gönnen. Im Sommer ist es eine super Abkühlung von den 30 Grad plus, die draussen herrschen. Schaut Euch am besten die Bilder an und entscheidet selbst.

Kleiner Wasserstrahl fließt von oben herab
Wasserfall Beusnita im Naturschutzgebiet
Ein Lichtstrahl bricht sich am Eingang zur Grote
Lichtstrahl am Wasserfall
Der Wasserfall Beusnita von der Seite
Seitenansicht vom Wasserfall Beusnita

Der See des Teufels

Bilder vom See des Teufels (Lacul Dracului, Caras-Severin, Romania):

13 Meter tief soll der See des Teufels sein
Lacul Dracului, Romania
Der See des Teufels wird von Gestein getarnt und einer Grotte.
Blick auf den See

Investitionen in Rumänien lohnen sich

Das ehemals kommunistische Land hat viele Vorteile. Dazu gehören günstige Immobilienpreise und viel Potential für Investitionen. Der gute Boden erlaubt eine Agrikultur ohne Pestiziden und sonstigen Schadstoffen. Viele europäische Unternehmen verlegen ihre Produktion nach Rumänien, weil es schlichtweg viel günstiger ist. Der Durchschnittslohn liegt leider bei etwa 300 Euro im Monat. Laut den einheimischen Nachrichten soll sich dies Anfang 2018 ändern. Die Preise für Lebensmittel sind fast genauso hoch wie in Deutschland. Wie die Menschen davon leben können, bleibt mir ein Rätsel. Millionen Rumänen arbeiten im Ausland und können sich mit dem verdienten Geld, das Eigenheim renovieren, ein Auto kaufen oder einen kleinen Laden eröffnen.

Hinweisschild im Naturschutzgebiet
Recycling in Rumänien

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